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CBD: Anwendung und Wirkung

Was ist CBD?

Cannabinoide sind chemische Stoffe, welche in der Hanfpflanze (Cannabis sativa bzw. Cannabis indica) vorkommen. Zu den bekanntesten dieser Cannabinoide zählen THC (Tetrahydrocannabinol), CBD (Cannabidiol) und CBG (Cannabigerol). Nebst mehr als 80 solcher unterschiedlicher, meist carbonsäureartigen Cannabinoiden, finden sich in der Hanfpflanze über 400 weitere Wirkstoffe. CBD ist neben THC einer der wichtigsten.

THC, welches das bekannteste und am häufigsten untersuchte Cannabinoid ist, verleiht Cannabis seine psychotrope Wirkung. Im Gegensatz dazu hat das Cannabinoid CBD keine berauschende Wirkung.

Wie wirkt CBD?

CBD hat eine beruhigende Wirkung ohne psychoaktive Nebenerscheinungen. Im Gegensatz zu THC wirkt es nicht berauschend und es vermindert gemäss dem Schweizerischen Heilmittelinstitut zudem die psychotrope Wirkung von THC. Diese legalen CBD-haltigen Cannabis-Produkte besitzen meist einen CBD-Gehalt von 10% bis 20%, während der Restgehalt an THC zwischen 0.3% und 0.7% liegt.

Es wird vermutet, dass CBD als Medikament gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt werden könnte. Diskutiert werden mögliche therapeutische Wirkungen bei Epilepsie, Angststörungen, Schlafstörungen, Übelkeit, Psychose, Depression und sogar Krebs. Wie Versuche gezeigt haben, soll es zudem schlaffördernd, entzündungshemmend und antibakteriell wirken. Medizinische Anwendungsmöglichkeiten von CBD sind jedoch noch ungenügend erforscht.

Mehr zur Wirkung von CBD findest du in folgendem Beitrag: So wirkt CBD-Hanf: Erfahrungsberichte & Studien

Wie wird CBD verwendet?

THC-armer Hanf (THC-Gehalt < 1%) wird häufig auch als Industrie- oder Nutzhanf klassifiziert, aus dem sich zum Beispiel Textilien, Seile, Tierfutter oder eben Cannabidiol-Produkte herstellen lassen. Nebst CBD-haltigen Rohstoffen ohne genaue Zweckbestimmung gibt es zahlreiche CBD-haltige gebrauchsfertige Produkte. Dies können zum Beispiel Arzneimittel, Lebensmittel, Kosmetika oder Tabakersatzprodukte sein. Nachstehend wird die Zulässigkeit dieser vier Anwendungsbereiche kurz erläutert:

Arzneimittel: Die Verwendung von CBD in Magistralrezepturen und Formula-Arzneimitteln ist in der Schweiz aktuell nicht möglich. Zudem sind auch CBD-Monopräparate nicht zugelassen.

Lebensmittel: Mit CBD angereicherte Lebensmittel, wie zum Beispiel CBD-angereicherte Hanfextrakte, Hanfsamenöl mit CBD-Zusatz oder CBD-Nahrungsergänzungsmittel, werden in der Schweiz als sogenannte neuartige Lebensmittel eingestuft und benötigen eine Zulassung. Grundvoraussetzung für eine solche Zulassung ist die Klassifizierung als Lebensmittel durch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV). Ein solches Produkt darf nicht unter die Heilmittelgesetzgebung fallen.

Kosmetika: Da CBD aus Cannabis gewonnen wird, welches nicht in Kosmetika verwendet werden darf, ist auch die Anwendung von CBD in Kosmetika nicht zulässig. Samen und nicht mit den Fruchtständen der Hanfkrautpflanze vermengte Blätter sind vom Verbot ausgenommen.

Tabakersatzprodukte: Cannabisprodukte können in der Schweiz als Tabakersatzprodukte vertrieben werden, sofern sie einen genug tiefen Gesamt-THC-Gehalt aufweisen (THC-Gehalt < 1%) und die Anforderungen an Tabakprodukte erfüllen, welche sie ersetzen. Diese Produkte müssen ausserdem dem BAG gemeldet werden.

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